Maria-Hilf

Männerverein Vereinsreise 2018 auf Hohen Kasten   

Am 4. Juli hatte der Männerverein zum Jahresausflug in die Ostschweiz, auf den Hohen Kasten, eingeladen. 51 Personen, darunter zahlreiche Gäste, fuhren mit einem geräumigen Car zuerst auf den Rickenpass, wo es in einem Restaurant einen Kaffeehalt mit Gipfeli gab.

Hier konnten wir uns bei Sonnenschein in einer schön gelegenen Gartenwirtschaft mit prächtiger Aussicht auf den Zürichsee am gelungenen Start in einen unvergesslichen Tag erfreuen. Die  Weiterfahrt führte uns ins Toggenburg und über Brunnadern, Schönengrund und Waldstatt nach Brülisau, vorbei an grünen Feldern, schmucken Häusern und weidendem Vieh: Eine herrliche Fahrt bei anfänglich noch sonnigem Wetter.

Drohende schwarze Wolken zogen jedoch auf, und kurz vor Appenzell gerieten wir, noch im Car sitzend, in ein starkes Gewitter mit Hagelschlag. Unser  Carchauffeur hielt an einer günstigen Stelle an, bis die schlimmste Phase vorbei war. Kräftiger Regen begleitete uns bis kurz vor die Talstation auf den Hohen Kasten, und alle waren glücklich, dass Petrus mit uns ein Einsehen hatte, so dass wir trockenen Fusses zur Seilbahnstation gehen konnten.

Acht Minuten dauerte die Fahrt auf den berühmten Aussichtsberg, 1794 Meter über Meer, wo wir zuerst einen Apero geniessen konnten. Dabei war abwechslungsweise eine mehr oder weniger gute Fernsicht zum Bodensee oder ins Rheintal möglich; unter uns lag die Stadt Feldkirch, und der Rhein zeigte seinen Verlauf als Grenzfluss zwischen Lichtenstein, Oesterreich und der Schweiz.

Das Säntis-Gebirge war jedoch in dichte Wolken verhüllt und der Gewitterregen liess nur zeitweise nach. – Zum Mittagessen war für uns im Drehrestaurant, einen Stock höher, reserviert. Während einer Stunde drehte sich die Plattform, auf der wir ein feines Mittagessen genossen, um 360 Grad, so dass wir in alle Himmelsrichtungen Ausschau halten konnten.

Glücklicherweise besserte sich das Wetter. Der Säntis trat in Erscheinung und die Sonne kehrte hinter Wolken immer häufiger zurück. – Um das Gipfelrestaurant war ein schöner Pflanzengarten angelegt, rund 300 einheimische Pflanzenarten enthaltend. Ein Weg führte durch diese sehenswerte Anlage; leider reichte die Zeit nicht, sie gebührend zu besichtigen.

Nach der Talfahrt mit der Seilbahn hiess es, wieder in den Reisecar einzusteigen. Für die Rückfahrt nach Zürich-Leimbach wurde bis zum Rickenpass eine andere Route gewählt, nämlich über Urnäsch und Hemberg. Bei schönstem Sonnenschein konnten wir dabei das imposante und felsige Säntismassiv bestaunen, uns aber auch an andern Schönheiten der Natur und an Dörfern mit lieblichen Häusern sowie Kirchen erfreuen.

Alle erlebten einen wunderschönen Tag, bei abwechslungsreicher Witterung. Die Teilnehmer dürften die Vereinsreise noch lange in guter Erinnerung halten, und es bleibt nur noch, unserem Vorstandsmitglied, Franz Halbritter, für die sehr gute Organisation herzlich zu danken.

                                                                                                                                                                                                                                                                                        Peter Eigenmann

 


 

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